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Upcycling statt Recycling

upps ... Nostalgiebilder auf dieser Newsletterseite?!
Ja doch! - manche Trends, wie das "Upcyceln" gibt
es schon lange. Nur der Name dafür ist neu.
Die folgende Anleitungen zum "upcyceln" einer Jeans
stammen  aus der Zeitschrift "Offene und praktische
Nachbarschaft" aus dem Jahr 1980.
Wir danken dem Pala-Verlag recht herzlich für die Genehmigung zur Veröffentlichung.
www.pala-verlag.de

Aktuelle Ideen und Bastelanleitungen zum Upcycling
finden sich auf der Homepage von DIY-Geschenkideen:
http://www.erlebnisgeschenke.de/ideenbox/

Jeans sind ja recht langlebig und ihr
Ende läßt sich mit Flicken auf der einen
oder anderen Stelle auch noch heraus-
schieben. Aber irgend wann ist alles
einmal aus.
Solange nur die Beine kaputt sind, kann
man durch zwei Schnitte aus der langen
Hose eine kurze machen. Das ist nahe-
liegend und wird auch häufig gemacht.
Was aber ist, wenn die kurzen Hosen an
Stellen in die Brüche gehen, wo Schnei-
den' nichts mehr hilft? Wegwerfen?
Was ist auch mit den abgeschnittenen
Beinen? Sind sie nicht für Flicken zu,
schade?
Anstatt die alten Hosen wegzuwerfen"
kann man sie in andere, ebenso nütz-
liche Dinge verwandeln.

EINE TASCHE
Sind dann auch die Shorts nicht mehr zu
gebrauchen, wird daraus eine Tasche.
Vorteil dieser Tasche ist, daß die
Hosentaschen gleich weiterverwendet
werden können. Der untere Teil der
Nähte wird von dem Punkt an, an dem
diese Nähte anfangen, in den Schritt
überzugehen (also nicht mehr ge-
rade sind) aufgetrennt und anschließend
gerade wieder zusammengenäht.
Wenn man allerdings I will, daß beide
Teile gleichlang sind, muß man die
Rückennaht ganz auftrennen und enger
wieder zusammennähen, da das Hinter-
teil aus gutem Grund der menschlichen
Anatomie angepasst 'ist und daher
größer als der vordere Teil..

EINE SCHÜRZE
Ist die Hose unansehnlich und entschei--
det man sich für Shorts, kann man aus
den Beinen eine Schürze nähen. Dazu
schneidet man die Beine so weit wie
möglich oben ab und trennt eine Naht
(Innen- oder Außennaht, welche
leichter aufzutrennen ist) und den
Saum auf.
Die daraus entstehenden. Stoffstücke
heftet man links auf links aufeinander
darauf werden dann wiederum die
vorher ausgeschnittene Modellhälfte
der Schürze aufgeheftet. Danach schnei-
det man den Stoff entsprechend aus.
Jetzt näht man die beiden Schürzenhälf-
ten an der längeren Seite aneinander.
Die Ränder werden gesäumt, damit sie
nicht ausfransen.
Um die Schürze komplett zu machen,
werden noch die Bänder und je nach
Wunsch Taschen gebraucht. Für beides
kann auch Stoff aus anderen festen
Materialien verwendet werden. Auch
Bänder und Taschen müssen gesäumt
werden und dann festgenäht. Eventuell
ist es sinnvoll, die Tasche oben in der
Mitte durch Nähte vertikal zu unterteilen,
damit man in ihr Werkzeug unterbringen kann.
Das Ganze ist also kein Kunststuck und
auch für den Anfänger leicht zulernen.

Die Tasche wird links nach außen
gedreht und die ehemaligen Beine wer-
den zugenäht. Der Henkel der Tasche
wird nach Belieben ausgeschnitten und
festgenäht.
Veränderungen:
So wie beschrieben ist die Tasche flach
und hat die maximal mögliche Länge, Es
ist aber auch möglich, einen Streifen in
die Beinnaht 'einzunähen, Damit erhält
die Tasche einen Boden, Wenn man von
den Ecken aus auch noch gerade nach
oben absteppt, bekommt die Tasche
mehr Form, Zum Schließen endlich
paßt ein, Reißverschluß, Knöpfe oder
eins, zwei Laschen.

 
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